Sie sind vor allem für Studenten und Schüler erste Wahl, wenn es darum geht, die eigene Kasse etwas aufzubessern: Ferienjobs. In diese Kategorie fallen meist recht einfache Tätigkeiten, wie Kellnern – einer der Studentenjobs schlechthin – an der Bar oder auch als Spüler, Zeitungsverteiler oder auch als Produktionshilfe in einer Fabrik. Mit Ferienjobs können sich Studenten die meist knappe Kasse aufbessern und Schüler können das Taschengeld ergänzen oder erste Schritte im Berufsleben gehen.
Vor allem für Studenten sind Ferienjobs gleich auf mehrere Weisen attraktiv. Da die angehenden Akademiker während ihrer Semesterferien meistens um die drei Monate vorlesungsfreier Zeit genießen, kann man mehrere Woche in Ferienjobs arbeiten gehen, wo sonst während des Semesters keine Zeit bliebt. Die Arbeit ist eine willkommene Abwechslung zur ständigen Büroarbeit im Sitzen oder in der Uni und peppt zudem natürlich die oft maue Finanzlage der Studenten auf. Die haben es finanziell oft nicht leicht, bekommen wenig Geld, müssen aber vor allem in Studentenstädten oftmals sehr viel ausgeben. Miete, Lebenserhaltungskosten und auch die Studiengebühren können die monatliche Bilanz erheblich belasten. Um diese etwas freundlicher zu gestalten und nicht verschuldet ins Berufsleben zu starten, sind viele Studenten auf Ferienjobs angewiesen.
Schüler haben noch nicht solche Probleme. Sie leben noch zu Hause bei den Eltern, mietfrei, Kost und Logis im Preis inbegriffen – herrlich, dieses Schülerleben. Doch die Eltern machen einen Strich durch die Rechnung und wollen, dass das Kind die ersten Erfahrungen im Berufsleben macht – zum Beispiel bei einen Ferienjob: Zeitungen oder Prospekte austragen, als Produktionshilfe oder auch in einem Schülerpraktikum. Für Jugendliche ist es wichtig, den Berufsalltag wenigstens schon einmal beschnüffelt zu haben, um später, wenn es ernst wird, nicht gleich negativ aufzufallen.
Berufserfahrung sammelt man am besten so früh wie möglich, da helfen natürlich auch Ferienjobs und Schülerjobs und zeigen, dass der angehende Erwachsene verantwortlich und fleißig ist. Zudem kann man, und das ist sicherlich der offensichtlichste Vorteil für Jugendliche, das Taschengeld aufbessern, wenn man Ferienjobs macht. Schwer sind die meisten Tätigkeiten oft auch nicht, sodass man relativ leicht wertvolle, entlohnte Erfahrungen sammeln kann. Und nach ein paar Wochen bleibt dann sicherlich auch noch Zeit (und mehr Geld), mit den Freunden ins Freibad zu gehen.