Die Nebenkosten sind heute für viele Menschen die zweite Miete: Mieter und auch Eigenheimbesitzer gehen immer öfter bei rapide steigenden Heizkosten, Stromkosten und Wasserkosten in die Knie. Dabei kann man die Kosten langfristig senken: Ungedämmte oder einschalige Außenwände werden mit Wärmedämmverbundsystem (WDVS) außen oder Innendämmung auf Silikatbasis wärmegedämmt werden. Alte Holzfenster mit Einfachverglasung oder Thermopeneverglasung aus den 1970er oder 1980er Jahren werden gegen dreifachverglaste Energiesparfenster getauscht. Dazu wird der Rollenkosten mit PU- oder Styropor-Platten gegen Windzug und einströmende Kälte isoliert. Das Dach wird unterhalb der Dachpfannen dicj gedämmt, alternativ kann mit in Eigenleistung die oberste Geschossdecke mit begehbaren Wärmedämmplatten gegen den nichtgenutzten Dachboden bzw. Spitzboden wärmetechnisch abgedichtet werden. Bei großen Gebäuden und entsprechendem Energiebedarf für Heizung und Warmwasser lohnt sich die Installation einen Blockheizkraftwerks (BHKW) mit Wärmerückgewinnung bzw. Wärmekopplung. Alte Ölkessel bzw. Gaskessel müssen durch Brennwerttechnik getauscht werden, Installationsbedarf für den Heizungsbau findet man im Internet oder beim Fachhandwerker um die Ecke. Fossile Brennstoffe gehen zur Neige, alternative bzw. erneuerbare Energien wie Solarenergie, Holz, Pellets, Ökostrom können heute durch weitestgehend ausgereifte Verfahren wie Solaranlage, Wärmepumpe, Pellet-Heizkessel etc. sehr effizient und ökologisch fast unbedenklich betrieben werden.Und alte Glühbirnen, die 95% ihrer Energie als Wärme ineffizient verpuffen lassen, werden wie stromfressende Elektrogeräte im Haushalt gegen Energiesparlampen und Geräte der Energieeffizienzklasse A ausgetauscht.